| Chronik des Dorfladen Wallhausen eG |
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Besitzerin und Vermieterin der Ladenfläche in 78465 Konstanz-Wallhausen, Heinrich von Tettingenstr. 23a ist Frau Edith Krischker, geb. Bossart. Ihre Eltern Frieda und Wilhelm Bossart wohnten mit ihren ersten drei Kindern in dem roten Fachwerkhaus am Seehang in Wallhausen.
In dem neuen Haus wurde dann auch die Edith geboren, als 2. jüngstes von insgesamt fünf Kindern. Edith wollte immer gern Lehrerin werden, aber sie beugte sich dem Wunsch ihrer Eltern, später einmal den Laden ihrer Mutter Frieda zu übernehmen. So erlernte sie den Beruf der Einzelhandelskauffrau. Nach 3 Jahren Ausbildung und 2 Jahren Berufserfahrung in Konstanz kam sie 1958 zurück nach Wallhausen und arbeitete fortan im elterlichen Geschäft. Bald setzte der Bauboom ein und die Touristen strömten an den Bodensee – auch nach Wallhausen. Der Laden wurde schnell zu klein. Das Sortiment, das die Touristen erwarteten, hatte einfach keinen Platz mehr. Was tun? Für den Eigenbedarf hatte Mutter Frieda neben dem Wohnhaus ihren Gemüsegarten. Dieser wurde jetzt für einen neuen Laden „geopfert“, der von Edith und Norbert Krischker gebaut wurde. Die Ladenfläche von ca. 160 m² kann sich sehen lassen.
Zum 1.11.2007 muss der Laden schließen. Edith Krischker hat nichts, aber auch gar nichts unversucht gelassen, einen Nachfolger für den Laden zu finden. Vergeblich! Die Bürger von Wallhausen sind aufgewacht. Wir wollen doch kein „Schlafdorf“ werden – das war die Devise.
Diese Wochenmarkttage finden ab sofort bis zum Jahresende immer donnerstags statt. In dieser Zeit organisiert der Arbeitskreis auch diverse Veranstaltungen, wie Kürbisschnitzen zu Halloween, eine Produktschau, ein Kasperletheater für die Kleinen. Mit diesen Aktionen will der Arbeitskreis die Bürger informieren, begeistern und für die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen überzeugen und gewinnen.
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